Okt 16 2008

Hardside Wasserbetten

Die ersten Wasserbetten- Modelle die es auf dem Markt gab, waren so genannte Hardside- Wasserbetten. Diese Wasserbetten bestanden aus einem starren Rahmen in welchem ein Wassersack lag. Diese Hardside- Wasserbetten finden sich heute noch auf dem Markt, gelten aber als veraltet, da Sie inzwischen durch die Softside Wasserbetten abgelöst wurden.

Der Rahmen hat bei der Hardside- Wasserbettmatratze die Aufgabe den nötigen Halt für den Wassersack zu geben. Die Wasserbettmatratze leitet die ganze Kraft direkt im 90 ° Winkel auf den Rahmen. Charakteristisch für die Hardside- Wasserbetten ist, dass die Wasserbettmatratze keine Stoffummantelung besitzt.

Auflagen werden bei dem Hardside- Wasserbett meist mittels Gummispannern fixiert, wie man es etwa von Moltonauflagen für Kinderbetten herkennt. Besonders schwierig ist das Beziehen einer Hardside- Wasserbettmatratze mit einem Spannbettuch. Die Wasserbettmatratze lässt sich kaum von einer Person anheben. Dies liegt nicht nur am großen Gewicht, sondern auch daran, dass die Matratze des Hardside Wasserbettes keine Bahnen besitzt. Das heißt, das ganze Wasser liegt in einem Behältnis. Schwierig ist dies vor allem, wenn ein Leck im Wasserbett auftreten sollte. Während bei anderen Modellen deren Wasserbettmatratze in Bahnen unterteil ist, nur eine einzelne Bahn ausläuft. Besteht bei der Hardside Wasserbettenmatratze die Gefahr, dass die ganze Füllmenge ausläuft.

Für den Aufbau des Hardside- Wasserbettes wird auch noch ein Spezialist benötigt. Dieser muss sich darum kümmern, dass die Statik von Wasserbett und Rahmen auch beim Befüllen erhalten bleibt. Das heißt das die Besitzer von Hardside - Wasserbetten bei jedem Umzug einen Spezialisten benötigen, der darauf achtet das die Wasserbettmatratze ordnungsgemäß entleert und wieder befüllt wird. Dies ist mit erheblichen Kosten verbunden.

Der Vorteil des Hardside- Wasserbettes ist eindeutig das es eine größere Liegefläche als das Softside- Wasserbett aufweist.